SOTHBEY S DI SAMMLUNG DER MARKGRAFEN UND
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SOTHBEYS DI SAMMLUNG DER MARKGRAFEN UND GROSSHERZOGE
VON BADEN ( 6 VOLUMES + AUCTION RESULTS )
SOTHBEYS DI SAMMLUNG DER MARKGRAFEN UND GROSSHERZOGE
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Description
netty44 Store SOTHBEY'S DI SAMMLUNG DER MARKGRAFEN UND GROSSHERZOGE VON BADEN ( 6 VOLUMES + AUCTION RESULTS ) IN A HARDBACK SLEAVE ALL IN NEW CONDITION OCTOBER 5TH - 21ST 1995 THESE SIX VOLUMES CONTAIN 1,280 PAGES AND 6,961 LOTS WOW.. DM 80,043,812.00 SALE INCLUDING A FOLD OUT FAMILY TREE DIE MARKGRAFEN UND GROBHERZOGE VON BADEN, HERZOGE VON ZAHRINGEN + AN ADMISSION  TICKET FOR THIS SALE + THOUSANDS OF PHOTOS OF FAMILY, HOME, LOTS ETC.. LISTS DER KATALOGE & INHALTSANGABE LIST OF CATALOGUES & THEIR CONTENTSBAND I/VOLUME IMOBEL, UHREN & TAPISSERIEN/FURNITURE, CLOCKS & TAPESTRIES Los 1 - 157: Donnerstag/Thursday 5. Oktober 10.00Los 1001 - 1133: Freitag/Friday 6. Oktober 15.00 BAND II/VOLUME IIKUNSTKAMMERLos 251 - 492: Donnerstag/Thursday 5. Oktober 15.00BAND III/VOLUME IIIKERAMIK & GLAS/CERAMICS & GLASS Keramik & Glas/Ceramics & GlassLos 751 - 878: Freitag/Friday 6. Oktober 10.00 Meissener und Frankenthaler Porzellan/Meissen & Frankenthal PorcelainLos 1251 - 1411: Samstag/Saturday 7. Oktober 10.00 BAND IV/VOLUME IVMOBEL & DEKORATIONEN /FURNITURE & DECORATIONS Mobel & Dekorationen/Furniture & DecorationsLos 1501 - 1746: Samstag/Saturday 7. Oktober 15.00 Miniatures & Vitrinenobjekte/Portrait Miniatures & Objects of VertuLos 1751 - 1998: Montag/Monday 9. Oktober 10.00 M6bel & Silber/Furniture and SilverLos 2001 - 2233: Montag/Monday 9. Oktober 15.00 Mdbel und Waffen & Riistungen /Furniture and Arms & ArmourLos 2501 - 2745: Dienstag/Tuesday 10. Oktober 15.00 Mobel, Kostfime & Textilien/Furniture, Costumes & TextilesLos 3001 - 3208: Mittwoch/Wednesday 11. Oktober 15.00 Mobel & Dekorationen/Furniture & DecorationsLos 3501 - 3733: Donnerstag/Thursday 12. Oktober 15.00 Los 4001 - 4226: Freitag/Friday 13. Oktober 15.00 Los 4501 - 4720: Samstag/Saturday 14. Oktober 15.00 Los 5001 - 5222: Montag/Monday 16. Oktober 15.00 Los 5501 - 5723: Dienstag/Tuesday 17. Oktober 15.00 Los 6001 - 6209: Mittwoch/Wednesday 18. Oktober 15.00 Los 6501 - 6706: Donnerstag/Thursday 19. Oktober 15.00 Los 7001 - 7159: Freitag/Friday 20. Oktober 15.00 Los 7251 - 7389: Samstag/Saturday 21. Oktober 10.00 BAND V/VOLUME VGEMALDE & DRUCKGRAPHIK/PICTURES & PRINTS Altmeistergemiilde/Old Master PicturesLos 2251 - 2413: Dienstag/Tuesday 10. Oktober 10.00Los 2751 - 2938: Mittwoch/Wednesday 11. Oktober 10.00 Gemalde nach 1800/Pictures from 1800Los 3251 - 3401: Donnerstag/Thursday 12. Oktober 10.00 Gemalde & Drucke nach 1800/Pictures & Prints from 1800Los 3751 - 3926: Freitag/Friday 13. Oktober 10.00 Gemfflde nach 1800/Pictures from 1800Los 4251 - 4424: Samstag/Saturday 14. Oktober 10.00 BAND VI/VOLUME VI EUROPAISCHE & ORIENTALISCHE KERAMIK & GLASEUROPEAN & ORIENTAL CERAMICS & GLASS Europaische Keramik/European CeramicsLos 4751 - 4985: Montag/Monday 16. Oktober 10.00 Orientalische Keramik & Kunsthandwerk/Oriental Ceramics & Works of ArtLos 5251 - 5458: Dienstag/Tuesday 17. Oktober 10.00 Europaische Keramik/European CeramicsLos 5751 - 6000: Mittwoch/Wednesday 18. Oktober 10.00 Europiiisches Glas/European GlassLos 6251 - 6454: Donnerstag/Thursday 19. Oktober 10.00 Europaische Keramik/European CeramicsLos 6751 - 7000: Freitag/Friday 20. Oktober 10.00 "Carl Friedrich von Gottesgriaden. GroBherzog von Baden. Herzog wt Zaliringen" so lautete der offizielle Titel des GrChiders des Groffieriogiurm Baden. Denn Carl Friedrich (1728-1811) war es gelungen, mit Hilfe seiner engen politischen Verbindung zur franz6sischen Republik seine zersplitterten Markgrafschaften in entscheidender Weise zu vergr6Bern, zu arrondieren and schlieBlich die neu erworbenen Gebiete zu einem sildwestdetitsclieii Flachenstam zu vereinigen. Das Gebiet und der Machtzuwachs vermittelten dem Markgrafen Carl Friedrich, seit 1806 GroBherzog, den Anspruch, sich erstmals wieder Herzog von Zahringen zu nennen. Die Zahringer, seit 1218 ausgestorben, geh6rten wie die Staufer zu den vornehmsten Familien des 12. Jahrhunderts. Herzog Berthold 11. von Zdhringen (gest. 1111) und Hermann I. von Baden (gest. 1074 in Cluny) waren Briider. Ihr Vater, Berthold I. (gest. 1078), war eine der herausragenden Herrscherpers6nlichkeiten seiner Zeit. Als Herzog von Kdrnten besaB er auch das Recht, sich Markgraf von Verona zu nennen. Dieser Titel ging in der Folge an seinen d1testen Sohn Hermann I. von Baden fiber. Seitdem ist der Markgrafentitel mit dem Haus Baden verbunden. Im Laufe der folgenden Jahrhunderts versuchten die Markgrafen von Baden wie ihre Nachbarn, die Habsburger, die Pfalzgrafen in Heidelberg oder die Grafen und Ffirsten von Filrsteriberg, stetig ihre Gebiete zu vergr6Bern. Durch Erbschaften wurde Land geteilt und spdter wieder zurackgewonnen. Durch Kriege wurde Land zerst6rt und durch Heirat wieder in Stand gesetzt. Als einziger in einer langen Folge wichtiger Herrscher des Hauses Baden soli hier nur Friedrich von Baden (gest. 1268) genannt werden, der den jungen Stauferk6nig Konradin auf seinem Italienfeldzug begleitete. Die Tatsache, daB beide gemeinsam und am gleichen Tag, am 29. Oktober 1268, in Neapel hingerichtet wurden, markierte nicht nur das Ende der Stauferherrschaft, sondern war auch fur das Haus Baden eine einschneidende Zdsur. 1535 teilten sich die Markgrafschaften in eine katholische Baden-Badener und in eine evangelische Baden-Durlacher Linie. Wdhrend die Baden-Badener die Schlosser in Baden-Baden und Raststatt, Favorite und Ettlingen erbauen liel3en, konzentrierten sich die Baden-Durlacher auf ihre im 18. Jahrhundert neu erbaute Resident in Karlsruhe. Die Tatsache, daB der im Tfirkenfeldzug berflhmt gewordene Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (der sog. Tdrkenlouis, 16551707) im Jahre 1690 die reiche und kunstsinnige Sybilla Augusta, Herzogin von Sachsen-Lauenburg heiratete, bescherte der kleinen Markgrafschaft Baden-Baden eine kulturelle Bliltezelt. Die bis heute original erhaltene Inneneinrichtung ihrer Sommerresidenz Favorite spiegelt in h6chstem Malls den Zeitgeist und Kunstgeschmack des frilhen 18. Jahrhunderts wider. I/ Als die Baden-Badener Linie im Jahre 1771 ausstarb, ging ihre Markgrafschaft an die evangelische Baden-Durlacher Linie fiber. Erbe dieser wiedervereinten Markgrafschaften war der eingangs erwiffinte Carl Friedrich, seit 1806 GroBherzog. Seine Gemahlin Caroline Luise, Prinzessin von Hessen-Darmstadt, war die zweite wichtige Mdzenin aus dem Hause Baden. Die Naturforscherin und leidenschaftliche Kunstsammlerin pflegte vielffiltige Kontakte zu den geistigen Gr6Ben ihrer Zeit, wie Lavater, Herder, Klopstock, Gluck und Goethe. Unter Carl Friedrichs vorbildlicher aufgekldrter Herrschaft entwickelten sich die vereinten Markgrafschaften, fast unbeeinfluBt von den revolutiondren Turbulenzen im benachbarten Frankreich, zu einem mustergfiltigen Vorzeigestaat. Eine korrekt funktionierende Beamtenschaft und der auBerordentlich geschickt agierende Staatsminister Sigismund von Reitzenstein waren ideals Voraussetzungen daffir, daB Baden zum vollwertigen Mitglied des deutschen Staatenbundes werden konnte. Selbstverstandlich hatte auch die nahe verwandtschaftliche Beziehung des Hauses Baden zu RuBland und die Ehe des Grol3herzogs Karl von Baden (1786-1818) mit Stephanie de Beauharnais, der Adoptivtochter Napoleons, Entscheidendes zu dieser Entwicklung beigetragen. Der friihe Tod des ersten Sohnes von Karl und Stephanie wurde wiederholt mit der Person Kaspar Hausers in Verbindung gebracht. Doch laut maBgeblichen Forschungsstellen im Staatsarchiv in Karlsruhe ist dieser Zusammenhang v6llig unwahrscheinlich. Wdhrend der ersten HdIfte des 19. Jahrhunderts hatte das GroBherzogtum Baden wie fast alle deutschen Bundesstaaten vlelfdltige politische Turbulenzen zu fiberstehen. Durch die unmittelbare Ndhe Badens zu den liberal gefahrten 'Nachbarn Frankreich und der Schweiz war Man hier Freiheitlichen ldeen gegenuber allerdings aufgeschlossener als anderswo. Unter Cwnffimwv)q Leopold, der von 1830 bis 1852 regierte und zwIschen 1843 und 1847 das New SchloB im Stil der Neo-Renaissance umgestalten lieB, entwickelte sich Baden-Baden zu einem gesellschaftlichen Zentrum. Die intellektuelle und politische Elite traf sich in der prosperierenden Stadt an der Oos, das Spielkasino und die Pferderennen von Iffezheim werden zu beliebten Treffpunkten des europaischen Hochadels. Fur Leopolds Sohn Friedrich (1826-1907) war das Jahr 1856 politisch wie auch familiar von entscheidender Bedeutung: neben seiner Ernennung zum Grof3herzog fand auch die Hochzeit mit Prinzessin Luise von PreuBen, Tochter des spateren Kaisers Wilhelm I., statt. In Friedrichs Tuber 50jahriger Regierungszeit, die sich durch eine h6chst fortschrittliche Sozial- und Kulturpolitik auszeichnete, fiel die Herausbildung des modernen Baden. Die Griindung der Kunstakademie in Karlsruhe und des ersten deutschen Madchengymnasiums, die Einffihrung des Frauenstudiums und das Auffililhen der Universitaten in Freiburg und Heidelberg - all dies brachte der Region den Begriff "Musterlandle" sin. Sein Sohn Friedrich II. folgte, als letzter Monarch des Hauses Baden, dem beliebten Grol3herzog 1907 auf den Thron. Nach nur 1 ljdhriger Regierungszeit dankte er am 22. November 1918 in Langenstein ab. Die Revolution in Baden war sanft gewesen und keinesfalls gegen ihn pers6nlich gerichtet. Sein Thronfolger ware Prinz Max von Baden gewesen, der Grot3vater des heutigen Markgrafen. Als letzter Reichskanzler des Kaiserreichs hatte er sich konsequent fur einen "Verstandigungsfrieden" eingesetzt. Die Auktion der "Sammlung der Markgrafen und Grof3herz6ge von Baden" vom 5. bis 21. Oktober 1995 ist nicht die erste Versteigerung aus dem Markgraflichen Haus. Als im Jahre 1771 mil Markgraf August Georg die BadenBadener Linie ausgestorben war, hatte dieser zuvor den gr68ten Teil seines Kunstbesitzes der Kaiserin Maria Theresia vermacht. Die Kaiserin zeigte fur diese Kunstsammlung wenig Interesse und lie13 den gesamten Bestand 1775 in Offenburg versteigern. Die zweite groBe Auktion mit Besitz aus dem Markgraflichen Haus fand unter der Regierung Carl Friedrichs statt. Die Markgrafen bewohnten damals als Zweitresidenz den sogenannten Markgrafler Hof in Basel, der in Kriegszeiten immer wieder als Lagerraum fur Archie und Kunstsammlung gedient hatte. Im Zuge der politischen Neuordnung Sildwestdeutschlands, als Carl Friedrich unter anderem die Landereien von Vorder6sterreich und das Bistum Speyer erworben hatte, muf3te er auch deren Staatsschulden abernehmen. Um diese abzutragen, lieB er vom 11. bis 16. Juli 1808 den im Markgrafler Hof gelagerten Kunstbesitz versteigern. Die Kaufer rekrutierten sich damals zum gr6Bten Teil aus dem Baseler Patriziat. Die bevorstehende Auktion im Neuen SchloB in Baden-Baden ist somit die dritte in der Geschichte des Hauses Baden und zugleich die gr613te. Vor der Auktion gab Seine K6nigliche Hoheit der Markgraf von Baden dem Land BadenWiArttemberg die M6glichkeit, diejenigen Kunstobjekte zu erwerben, die von besonderer landesgeschichtlicher Bedeutung rind. Diese Objekte werden in den badischen Museen mil denjenigen Kunstwerken zusammengefflhrt werden, die seit 1952 in Form der sog. Zahringer Stiftung dem Staat zur VerfiAgung stehen (testamentarische Verffigung GroBherzogs Friedrich II.). "Die Sammlung der Markgrafen und GroBherz6ge von Baden" ist, was Qualitat und Charms betrifft, in jeder Beziehung auBergew6hnlich. Nie zuvor hat eine Versteigerung stattgefunden, in der die Kunst-, Landes- und Sozialgeschichte Deutschlands so reich dokumentiert wurde. Nie zuvor wurde in den Objekten einer Auktion 'die Welt von gestern' so lebendig vor Augen geffil-irt wie hier, wo die Spannbreite vom kostbaren Elfenbeinobjekt der Kunstkammer bis hin zu solch alltaglichen Gegenstanden wie dem Spazierstock GroBherzogs Friedrich II. reicht. Sotheby's dankt. der Markgraflichen Familie fur das Vertrauen, diese Auktion durchfilhren zu dfirfen, und all jenen, die mitgeholfen haben, diesen siebenbandigen Katalog zu erarbeiten. Baden-Baden, den 13. Juli 1995 Dr. Christoph Graf Douglas   Created by eBay Blackthorne ver. 3.2.31.0

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